Camacha, Madeira

Kultur und Tradition - Urlaub in Camacha

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Camacha ist ein Dorf auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira.

Die Gemeinde Camacha liegt im Kreis Santa Cruz. Der offiziellen Bevölkerungsstatistik von 2001 zufolge hat der Ort ungefähr 8000 Einwohner, hinzu kommen in der Saison zahlreiche Touristen.

Camacha liegt nicht direkt an der Küste, sondern einige Kilometer im Landesinneren, auf einer Höhe von 700 Metern über dem Meeresspiegel. Der Ort ist umgeben von Apfelbaumplantagen und kleinen Tälern. Bei klarem Blick hat man von Camacha aus einen guten Blick auf die vorgelagerten Desertas.



Die Gemeinde grenzt im Norden an das gebirgige Landesinnere Madeiras und wird im Süden vom Atlantik begrenzt. Camacha liegt einige Kilometer östlich von Funchal, der Hauptstadt der Insel Madeira, an der Strasse, die Funchal mit Santo António de Serra verbindet.

Camacha ist berühmt für seine traditionellen Produkte aus Korbweide, und wird daher auch oft als “Dorf der Körbemacher” bezeichnet. Fast ein Drittel der Einwohner leben vom Korbmacher-Handwerk, meist wirkt dabei die ganze Familie mit.

Heute werden die verschiedensten Produkte aus Korbweide hergestellt, neben Körben gibt es Figuren, Gartenmöbel und noch vieles mehr. Alle Teile sind Handarbeit und man kann den Korbmachern in den Manufakturen bei der Arbeit über die Schulter schauen. Der Korbwarenmarkt O Relógio findet auf dem weitläufigen, begrünten Hauptplatz des Ortes statt, wo im Jahr 1875 das erste Fussballspiel auf portugiesischem Boden ausgetragen wurde. Ein Denkmal im Stadtpark erinnert an dieses Ereignis.

Bekannt ist auch das jährlich stattfindende Apfelfest, an dem Einheimische und Touristen gleichermaßen teilnehmen.

In Camacha gibt es außerdem mehrere äußerst aktive Volkstanzgruppen, von denen die bekannteste auch international aktiv ist und die berühmteste portugiesische Folkloregruppe ist.
In Camacha finden viele kulturelle Veranstaltungen statt, daher wird der Ort oft auch als “Kulturhauptstadts Madeiras” bezeichnet.




Autor: Peter Meuer