Reisebericht Inselrundfahrt Madeira

Inselrundfahrt durch Madeira: mein Urlaub auf der Blumeninsel


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In vielen Reiseführern wird die 22 km Breite und ca.57 km lange Insel in Portugal als Frühlingsinsel bezeichnet. Die Aussicht auf Dauerfrühling am Meer bewegte mich zu einem Urlaub auf Madeira. Da ich viel von der Landschaft und den Leuten kennen lernen wollte plante ich also eine Inselrundfahrt und flog los.

Nach einer Landung auf der recht kurzen Landebahn in Funchal bin ich sofort begeistert von den Blumen und Farbenpracht, mit einem Mietwagen fuhr ich erst mal aus der Hauptstadt heraus. Diese würde ich mir später genau ansehen.

In der Stadt herrschte noch reges Treiben, die an die Hängen gebauten Häuser glichen einem riesigen Amphitheater, außerhalb ging es dann wesentlich ruhiger zu. Auf der gut ausgebauten Straße war das Hotel schnell erreicht und ich konnte den ersten Abend mit Sonnenuntergang unter Palmen und einem süßen Madeira-Wein, der eher an einen Sherry erinnerte, genießen.

5 km von Funchal entfernt liegt Camara de Lobos, wunderschön in einer Bucht gelegen und mit der zweitgrößten Steilklippe der Insel. Etwas früh auf meiner Tour, jedoch lohnenswert und so machte ich eine kurze Rast um die Landschaft zu bewundern. Die Insel besteht aus Lavagestein, was besonders mit der Vegetation ihren Reiz ausmacht. Über Ribeira Brava fuhr ich weiter nach Ponta do Sol. Vorbei an Bananenplantagen, Weingärten und etlichen Kirschbäumen.

Ponta do Sol bedeutet “Sonnenspitze“, hier gibt es die meisten Sonnenstunden auf Madeira.

In der der Nähe gibt ist eine Zuckerrohrmühle mit Museum, die zur Erntezeit noch in Betrieb ist. Der Sandstrand im Ort wurde aus marokkanischem Sand aufgeschüttet so das man baden kann, ohne über Leitern und Felsen ins Wasser klettern zu müssen, sehr familienfreundlich angelegt. Die Gegend um den Ort ist von der UNESCO zum Naturerbe erklärt worden und es gibt die Möglichkeit, auf ausgebauten Wanderwegen die Landschaft zu erkunden.


Bei Gesprächen mit den sympathischen Einheimischen erfahre ich, dass in Calheta eine Tauchbasis ist. Das Unterwasserpanorama ist durch die Felsen sehr beeindruckend. Höhlen, Felsspalten, Steilhängen und eine durch das tropische Klima beeinflusste enorme Artenvielfalt.

Mantas, Papageienfische, Barsche und Kugelfische, um nur einige zu nennen. Ich sollte doch mal einen Tauchschein machen, den braucht man nämlich, momentan muss Schnorcheln reichen.

Weiter geht es nach Porto Moniz, einem der schönsten Orte wie ich meine. Bekannt ist er durch die natürlichen Schwimmbäder die aus natürlichen Felsen geformt sind. Die Frischwasserversorgung ist durch die Flut gesichert, es ist ein Genuss, hier zu baden. Die Landschaft kommt mir von den Postkarten schon recht vertraut vor, jetzt weiß ich wo die Aufnahmen überwiegend gemacht wurden. Kein Wunder das hier ein Anziehungspunkt für Touristen ist.

Später besuche ich noch das Aquarium und kann mir trockenen Fußes ein Bild von der Artenvielfalt unter Wasser machen.

Weiter geht es auf der Küstenstraße nach Santana, diese ist schon ein Erlebnis für sich. Felsige Steilhänge auf der einen Seite, tiefe Abgründe und das Meer auf der anderen. Zu schnelles Fahren kann echt gefährlich werden.

Santana liegt an der Nordküste und zeigt mit den strohbedeckten Häusern, mit rot gestrichenen Türen und Fenstern das typische Bild von Madeira. Leider werden die meisten Häuser nur noch für die Touristen in Schuss gehalten. Ich werde in den nächsten Tagen noch den Themenpark besichtigen, der sich mit der Geschichte der Insel befasst. Wer möchte kann auch hier aktiv werden, es gibt Ochsenkarren, Bungeė und die Möglichkeit zum klettern.

Die beeindruckenste Landschaft ist aber ohne Zweifel in Porto da Cruz, die Wanderung ist nichts für Leute, denen leicht schwindelig wird. Tiefe Täler und Schluchten mit grün bewachsenen Bergen und vor der Küste sieht man die Insel Porto Santo.


Etwas Kultur muss natürlich auch dabei sein, die findet man am besten im Ort Machico, dem ältesten der Insel, ca. 1450 gegründet, durch ein Liebespaar das aus England fliehen musste. Der Liebhaber erbaute seiner verstorbenen Geliebten eine Kapelle und durch dessen Inschrift kam der Ort zu seinem Namen.


Wieder in Funchal angekommen bin ich erst mal überwältigt vom Trubel. Meines Erachtens nach befinden sich die meisten Menschen der Insel in dieser Stadt, entweder zum Arbeiten, zum Wohnen oder einfach nur, um in der Stadt zu sein.

Besichtigen kann man die Kathedrale Sė, das Kasino und den Botanischen Garten. Natürlich auch liebenswerte Restaurants und Cafes, direkt am Meer.


Noch einmal mit der Seilbahn auf den Monte um die herrliche Aussicht zu genießen und den Urlaub zu überdenken und dann…die Überraschung, wenn man hinunter will kann man dies auf einem Schlitten. Etwas mulmig war mir die Fahrt schon, denn sie ist sehr rasant. Doch der Schlittenlenker will ja auch wieder ankommen und noch lange leben, auf dieser traumhaften schönen Blumeninsel.


Alles in allem ein faszinierender Urlaub.