Madeira - Reiseinfos und Tipps

Reiseinformationen und Tipps für Ihren Aufenthalt auf der Blumeninsel Madeira

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Apotheken auf Madeira

Die Apotheken auf Madeira erkennt man an ihrem weißen Kreuz auf grünem Grund. Sie sind meistens gut ausgestattet und heißen in der Landessprache Farmácia. Sie haben zumeist Vormittags von 9 bis 13 Uhr und Nachmittags von 15 bis 17 Uhr offen. Nacht- und Notdienste kann man unter Tel. 118 erfragen - Alles also ganz mitteleuropäisch!

 

Do’s and Dont’s - Erst fragen, dann schießen

Nicht alle Menschen lieben es, wenn man sie ungefragt fotografiert und Portugiesen sind da oft besonders empfindlich. Daher gilt auch auf Madeira: Erst fragen, dann den Fotoapparat zücken und abdrücken - dann ist das Lächeln auch oft viel freundlicher.

 

Gourmets aufgepasst - Bolo de caco

Schon die alten Mauren sollen dieses leckere Fladenbrot geliebt haben. Das flache Brot wird aus Mehl, Süßkartoffeln und Butter gebacken und mit Kräutern verfeinert. Man kann es einfach zwischendurch oder als Beilage zum Hauptgericht essen. Besonders lecker: Bolo de caco mit Knoblauchbutter. Letzteres aber bitte nur, wenn am selben Tag keine heiße Urlaubsbekanntschaft mehr ansteht!



Do’s and Dont’s: Kreditkarte umsichtig benutzen

Laut der Leipziger Verbraucherzentrale hat eine Tourist auf Madeira kürzlich 1250 Euro für ein Pastagericht hinblättern müssen - ganz schön teuer für ein paar Nudeln, selbst wenn sie auf einer so schönen Insel wie Madeira serviert werden.

Das Komma einfach um ein, zwei Stellen zu verschieben, ist in manchen Ländern ein beliebter Trick, um Touristen auszunehmen, die mit Kreditkarte bezahlen. Wer den entsprechenden Beleg dann schon unterschrieben hat, bekommt selten sein Geld wieder. Trotz Laissez-Faire im Urlaub: beim Bezahlen also besser zweimal hinschauen, ob alle Zahlen stimmen.

 

Gourmets aufgepasst - Bacalhau

Bacalhau ist Fisch, der getrocknet wurde - Stock- oder Klippfisch nennt man das. In Madeira gibt es verschiedene Bacalhau-Sorten, sie gelten als Delikatesse. Ein Sprichtwort aus Portugal sagt gar, es gebe soviele Rezepte für Bacalhau, dass ein guter Koch an jedem Tag des Jahres eines zubereiten könne.
Bacalhau ist nicht jedermanns Geschmack, das muss man fairerweise sagen. Wer jedoch Fisch mag, sollte einen Versuch wagen.



Gourmets aufgepasst - Lapas

Lapas sind Napfschnecken. Das hört sich für mitteleuropäische Ohren zunächst einmal eklig an. Wer sich aber nicht davon abschrecken lässt, bekommt ein leckeres und frisches Gericht - die Schnecken werden in Madeira direkt von den Felsen im Meer gesammelt und mit Knoblauch und Zitronensaft gebraten.

 

Gourmets aufgepasst - Acorda

Acorda ist eine klare und kräftige Brotsuppe, die meistens mit Ei und Knoblauch zubereitet wird, oft auch mit Koreander. Zur Suppe reichen die Madeirenser duftendes Bauernbrot.
In guten Restaurant stellen die Kellner übrigens direkt ein Riesenschüssel auf den Tisch - der oder die Gäste dürfen sich dann bedienen.



Do’s and Dont’s - Nicht mit dem Feuer spielen

Jedes Jahr lodern Brände auf Madeira und verwüsten Teile der Insel, vor allem im bevölkerungsarmen Westen. Auch und gerade für Touristen gilt: Bitte vorsichtig im allgemeinem Umgang mit Streichhölzern, Zigaretten, Grill & Feuer. Das Klima auf Madeira ist im Sommer oft sehr trocken und ein kleiner Funke kann durch den starken Wind schnell zum gefährlichen Großbrand werden.



Do’s and Dont’s - Oben ohne ist verpönt!

Keinesfalls sollten Sie sich in den Straßen Madeiras oben ohne sehen lassen - auch nicht als Mann.
Wie alle Südländer legen die Madeirenser nämlich großen Wert auf ein gepflegtes und untadeliges Äußeres. Auch Freizeitkleidung, die zu knapp und sexy ist, kann Ihnen irritierte bis unfreundliche Blicke einbringen. An solche Themen sollten Sie vor Portugal Reisen auf jeden Fall denken. Wenn Sie sich oben ohne sonnen wollen, dann tun Sie das als Mann am Strand. Als Frau sollten Sie dazu aber am besten am Hotel-Pool bleiben. Nackte Frauenbrüste erregen nämlich auf Madeira selbst am Strand oder in öffentlichen Schwimmbädern Aufsehen und Ärger.




Autor: Peter Meuer